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 Laminarwind-
 kanal

 Laminarwindk

Ansprechpartner:
Dr. W. Würz

 

 

 

Modellwindkanal

Ansprechpartner: Dr. Werner Würz

Technische Daten

Maximalgeschwindigkeit: 30m/s
Reynoldszahlbereich: 30 000 bis 400 000
Turbulenzgrad:   2 x 10-4 bis 8 x10-4
Antrieb:    4kW - Drehstrommotor 
Gesamtlänge:   7.3m
Messstreckenquerschnitt: 0.373m x 0.6m = 0.22m2
Fläche der Filtermatten:  4.4m2
Kontraktionsverhältnis:  19.8 : 1

 

Messtechnische Ausstattung

Auftriebsmessung: Waage
Widerstandsmessung: integrierender Rechen im Profilnachlauf
Momentenmessung:  Dehnmessstreifen auf Torsionsrohr
Strömungssichtbarmachung: Anstrichverfahren, Rauch oder Wollfäden
Grenzschichtmessungen:  Hitzdrahtsonde mit Traversierung
Druckverteilungsmessungen: Scanivalves

 

Windkanalmodelle

Profiltiefen: 120 - 200mm
Herstellung in Positiv- oder Negativbauweise



 

Der Modellwindkanal hat eine geschlossene Messstrecke und eine offene Luftrückführung (Eiffel-Typ). Die Messstrecke hat einen Querschnitt von 0,373m x 0,6m und ist 0,8m lang. Das 6-blättrige Gebläse ist am Austritt des Diffusors angebracht und wird durch einen 4kW-Drehstrommotor mit elektronischer Drehzahlregelung angetrieben.
Die Profilmodelle mit der Spannweite von 0,373m werden zwischen zwei Drehscheiben. die bündig in der Messstreckenwand liegen, befestigt.
Der Kanalstaudruck wird an statischen Bohrungen im Einlauf abgenommen. Der maximale Staudruck beträgt 75mmWS. Dies entspricht bei einer typischen Profiltiefe von t=200mm einer Reynoldszahl von etwa 400 000. Der Turbulenzgrad der Strömung ist sehr niedrig und beträgt abhängig von der Strömungsgeschwindigkeit ca. 2 x 10-4 bis 7.5 x 10-4.

Die Auftriebsmessung erfolgt über eine Wägezelle. Der Widerstand wird aus der Druckverteilung im Nachlauf des Profilmodells ermittelt, der Mittelwert der Druckverteilung wird dabei experimentell mit einem integrierenden Nachlaufrechen bestimmt.
Ebenso wie im Laminarwindkanal wird der Nachlaufrechen in spannweitiger Richtung verfahren und über diese Strecke der mittlere Profilwiderstand bestimmt.
Der Momentenbeiwert wird über Dehnmessstreifen gemessen, die auf einem Torsionsrohr angebracht sind.
Neben den Standardeinrichtungen zur Polarenmessung sind umfangreiche Möglichkeiten zur Strömungsvisualisierung gegeben, z.B. durch Anstrichverfahren oder durch Sichtbarmachung mit Rauchsonden.
Für Grenzschichtmessungen steht eine Hitzdrahtsonde mit Traversierung zur Verfügung.
Druckverteilungsmessungen sind mit Scanivalves möglich.
Die Datenerfassung erfolgt über ein PC-gestütztes System mit 12bit-AD-Wandler. Standardmessungen wie z.B. Polarenmessungen sind dadurch weitgehend automatisiert.